SonderveröffentlichungFSME-Impfstoff mit verlängerter Haltbarkeitsdauer

Der FSME-Impfstoff von Bavarian Nordic ist jetzt 36 statt 24 Monate haltbar [1]. Die verlängerte Haltbarkeitsdauer ermöglicht den Einkauf größerer Mengen und erleichtert die Bevorratung in Arztpraxen und Apotheken. Ein Impfstoff-Vorrat ist vor allem in der Zeckensaison von Februar bis Oktober zu empfehlen, denn die virusbedingte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gehört zu den häufigsten durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten in Deutschland [2].

2023 wurden insgesamt 527 FSME-Erkrankungen an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt. Dies entspricht einem Anstieg von knapp 90% seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2001 [3]. Zunehmend mildere Winter und das immer früher eintretende Frühjahr begünstigen eine Ausbreitung der Zecken und damit auch die Übertragung von FSME. Die Zahl der Risikogebiete steigt auch in Deutschland kontinuierlich an. Aktuell sind 180 Landkreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen. 99% der 2023 übermittelten Erkrankten ­waren gar nicht oder unzureichend geimpft [4].

Impfung kann Erkrankung vorbeugen

Das FSME-Virus kann auch bei Kindern lang anhaltende und folgenschwere neurologische Schädigungen verursachen. In seltenen Fällen verläuft FSME sogar tödlich [5]. Eine kausale Therapie gibt es nicht. Die FSME-Impfung bietet den zuverlässigsten Schutz [4] und wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Erwachsene und Kinder ab 12 Monaten, die in Risikogebieten leben, arbeiten oder hinreisen und dabei ein Risiko für Zeckenstiche haben, empfohlen [4].

Ärztliche Empfehlung ist ausschlaggebend

Die Steigerung der Impfquoten, insbesondere in FSME-Risikogebieten, könnte einen erheblichen Teil der Erkrankungen verhindern. Um die Impfbereitschaft zu erhöhen und mögliche Impfbarrieren, z. B. ein geringes Risikobewusstsein und die Angst vor Impfnebenwirkungen zu reduzieren, ist eine Aufklärung in den ärztlichen Praxen wesentlich [4],[6].

Fordern Sie Aufklärungsmaterial für das Gespräch mit Ihren Patientinnen und Patienten an: service@bavarian-nordic.com

DE-ENC-2400029

Literatur

  1. Encepur® Erwachsene Fachinformation. Encepur® Kinder Fachinformation. Stand Mai 2023
  2. RKI. Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Zecken, Zeckenstich, Infektion. Stand: 26.05.2023
  3. RKI. SurvStat@RKI 2.0. https://survstat.rki.de
  4. Epidemiologisches Bulletin Nr. 9 2024, 29.02.2024
  5. ECDC. Fact sheet about tick-borne encephalitis (TBE). Stand 22.01.2024
  6. Nygren TM et al. Scientific Reports 2022;12(1):11706

Encepur Kinder und Encepur Erwachsene. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – Impfstoff (inaktiviert), Injektionssuspension in einer Fertigspritze.

Wirkstoff: Inaktiviertes FSME-Virus, Stamm K23 Zusammensetzung: Eine Dosis (0,25 ml) enthält inaktiviertes Virus, Stamm K23, 0,75 µg (Encepur Kinder) oder 1,5 µg (Encepur Erwachsene) hergestellt in Primären Hühnerfibroblasten Zellkulturen, adsorbiert an hydratisiertes Aluminiumhydroxid (0,15-0,2 mg (Encepur Kinder) oder 0,3-0,4 mg (Encepur Erwachsene) Al3+). Sonstige Bestandteile: Trometamol, Sucrose, Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke, Spuren von Formaldehyd, Chlortetracyclin, Gentamicin und Neomycin, kann Rückstände von Eiern und Hühnerproteinen enthalten. Indikation: Aktive Immunisierung von Personen 1-11 Jahren (Encepur Kinder) und ≥12 Jahren (Encepur Erwachsene) gegen FSME. Dosierung und Art der Anwendung: 1 Dosis (0,25 ml) Encepur Kinder oder 1 Dosis (0,5 ml) Encepur Erwachsene, i.m. Gabe. Grundimmunisierung: drei Dosen (1. Dosis: Tag 0; 2. Dosis: 14 Tage bis 3 Monate nach der ersten Dosis; 3. Dosis 9-12 Monate nach der zweiten Dosis) oder 3 Dosen an Tag 0,7,21 (Schnellschema). Erste Auffrischimpfung empfohlen nach 12 bis 18 Monaten (Schnellschema) oder 3 Jahren (übrige Schemata). Siehe Fachinformation für vollständig detaillierte Informationen. Gegenanzeigen: Bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Personen mit andauernden akuten behandlungsbedürftigen Erkrankungen. Eine mit einer Komplikation verlaufenen Impfung mit dem gleichen Impfstoff bis zur Klärung der Ursache. Warnhinweise: Im seltenen Fall einer anaphylaktischen Reaktion sollten stets entsprechende medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten sofort verfügbar sein. Keine intravaskuläre Gabe. Möglicherweise wird nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort erzielt. Sorgfältige Impfindikation bei Personen mit schweren neurologischen Erkrankungen. Keine Wirksamkeit gegen andere, durch Zecken übertragbare Krankheiten. Bei Patienten unter immunsuppressiver Therapie oder mit Immundefizienz sollte eine serologische Kontrolle erfolgen und, falls notwendig, eine zusätzliche Impfdosis verabreicht werden. Encepur Kinder: Fieber (>38°C) kann auftreten. Hohes Fieber (39,5°C) kann in Kindern <3 Jahren auftreten. Falls notwendig, sollte eine antipyretische Behandlung erwogen werden. Encepur Erwachsene: Keine Gabe für Kinder <12 Jahre. Nebenwirkungen: Encepur Kinder: Sehr häufig Kopfschmerzen (Kinder ≥3 Jahre), Schläfrigkeit (Kinder <3 Jahre), Schmerzen an der Injektionsstelle, Fieber >38°C (Kinder 1-2 Jahre). Häufig: Übelkeit, Arthralgie, Myalgie, Erythem und Ödem an der Injektionsstelle, Fieber >38°C (Kinder 3-11Jahre), grippeähnliche Beschwerden. Unwohlsein, Lethargie Selten: Durchfall, Erbrechen. Encepur Erwachsene: Sehr häufig: Schmerzen an der Injektionsstelle, Myalgie, Kopfschmerzen, Unwohlsein. Häufig: Erythem oder Ödem an der Injektionsstelle, Fieber >38°C, Übelkeit, Arthralgie, grippeähnliche Beschwerden. Gelegentlich: Erbrechen. Verschreibungspflichtig. Inhaber der Zulassung: Bavarian Nordic, Philip Heymans Allé 3, 2900 Hellerup, Denmark. Weitere Informationen siehe Fachinformation – Stand Mai 2023. Nebenwirkungsmeldungen richten Sie ggf. an: drug.safety@bavarian-nordic.com.

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