Ministerium prüft Strahlenbelastung Keine Hinweise auf extreme Radon-Strahlung

Das Edelgas Radon kann Lungenkrebs hervorrufen. In einigen Regionen im Norden Deutschlands tritt es natürlich aus dem Boden aus. Das Land errichtet daher zahlreiche Messstellen.

Das Edelgas Radon kann Lungenkrebs hervorrufen. In einigen Regionen im Norden Deutschlands tritt es natürlich aus dem Boden aus. Das Land errichtet daher zahlreiche Messstellen.
Gefahrenpotential im Grund: Das Edelgas kommt natürlich im Boden vor.© Francesco Scatena stock.adobe.com

Kiel. Das Umweltministerium lässt die Strahlenbelastung durch das radioaktive Edelgas Radon in Schleswig-Holstein prüfen. Bis Ende 2020 sollen landesweit 800 Messungen erfolgen, wie Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) am Montag sagte. Auf Grundlage bisheriger Messungen lägen keine Hinweise auf extreme Radonbelastungen vor. „Schleswig-Holstein steht hinsichtlich der Belastung aus geologischen Gründen nicht so sehr im Fokus wie andere Regionen der Bundesrepublik.“ Zuvor hatte das „Flensburger Tageblatt“ (Montagausgabe) darüber berichtet.

Bodenvorkommen lokal unterschiedlich

Radon ist ein Edelgas, das aus dem Boden treten kann. Es gilt als eine der häufigsten Ursache für Lungenkrebs. Laut Umweltministerium steigern Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern bei gleichen Radonkonzentrationen ihr bereits großes Risiko für Lungenkrebs überproportional. In einigen Regionen Schleswig-Holsteins gebe es Bodenarten, die leicht erhöhte Radongehalte aufweisen. Die höchsten Werte gebe es im östlichen Landesteil.

Emisson auch in Gebäuden

Das Edelgas kann durch Risse im Keller auch in Gebäude eindringen. Das Umweltministerium rät Immobilienbesitzern, anhand der Bausubstanz zu überlegen und zu entscheiden, ob eine Messung im Gebäude sinnvoll ist. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter in einzelnen Gebäuden überschritten sein könne.

Quelle: dpa/lno

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