InfluenzaHausärzteverband gegen Grippeimpfung in Apotheken

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 08/2019Seite 6DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 71,80 kB
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Dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in begrenztem Umfang Grippeimpfungen in Apotheken ermöglichen will, stößt beim Deutschen Hausärzteverband auf deutliche Kritik. Zwar hätten Apotheker “wichtige Kompetenzen”. “Das Impfen zählt allerdings nicht dazu und gehört eindeutig in die ärztliche Praxis”, betonte Bundesvorsitzender Ulrich Weigeldt nach der Vorlage eines Referentenentwurfs für ein Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken im April.

Demnach sollen Krankenkassen mit Apothekern regionale Modellprojekte für bis zu fünf Jahre vereinbaren können, Ärzte sollen verpflichtet werden, das Impfpersonal in den Apotheken zu schulen. Weigeldt erinnert jedoch an die – wenn auch seltenen – Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen etwa seien nie ganz auszuschließen. “Aus diesem Grund sollten Impfungen immer in einer Umgebung stattfinden, in der eine ärztliche Überwachung und notfalls auch Behandlung möglich ist.” Die Apotheker könnten stattdessen Impfchecks übernehmen.

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