Ulipristalacetat Zulassung zur Behandlung von Uterusmyomen ruht vorläufig

Die Zulassung von Ulipristalacetat zur Behandlung von Uterusmyomen ruht vorläufig. Das BfArM informiert, wie Ärzte nun vorgehen sollen.

Die Zulassung von Ulipristalacetat zur Behandlung von Uterusmyomen ruht vorläufig. Das BfArM informiert, wie Ärzte nun vorgehen sollen.
Betroffene Patientinnen sollen sich bei Symptomen einer Leberfunktionsstörung sofort an ihren Arzt wenden.© sebra - stock.adobe.com

Amsterdam/Bonn. Die Zulassung von Ulipristalacetat zur Behandlung von Uterusmyomen (Esmya®, Generika) ruht vorläufig. Nach Fallberichten schwerer Leberschädigungen überprüft die Europäische Arzneimittel-Agentur derzeit das Risiko.

Wie Ärzte vorgehen sollen

Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sollen Ärzte Patientinnen, die Ulipristalacetat wegen Gebärmuttermyomen einnehmen, so bald wie möglich kontaktieren und die Behandlung beenden. Gegebenenfalls sind andere Behandlungsoptionen in Betracht zu ziehen.

Den Patientinnen soll zudem geraten werden, bei Symptomen einer Leberfunktionsstörung sofort einen Arzt zu kontaktieren, etwa bei Übelkeit, Erbrechen, rechtsseitigen Oberbauchschmerzen, Anorexie, Asthenie oder Gelbsucht.

Zwei bis vier Wochen nach Beendigung der Behandlung sollen Leberfunktionstests erfolgen.

Bei neuen Patientinnen sollen Ärzte keine Therapie mit Ulipristalacetat zur Behandlung von Uterusmyomen mehr einleiten.

Keine Bedenken bei Notfallkontrazeptivum

Bei Anwendung von Ulipristalacetat als Notfallkontrazeptivum (30 mg, einmalige Anwendung, EllaOne® und andere) bestehen keine Bedenken hinsichtlich einer Leberschädigung.

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